Die Kunst von Chloe Piene ist morbide, die Stimmung am Stand ihrer Galerie dagegen ausgesprochen lebendig. Das Geschäft geht gut, und die Sammler finden auch den Weg von der Messe in die Galerie, freut sich Barbara Thumm. Sie hat Chloe Piene in ihrer Koje viel Raum gegeben: an den Wänden die seziererischen Körperzeichnungen, davor auf Sockeln die gräulich-grünen Köpfe, schädelartig, verformt, irgendwo zwischen Werden und Vergehen. Es besteht ernstes Interesse an dieser ernsten Kunst, so die Galerie. Die Preise für die Skulpturen liegen bei rund 25.000 Euro. AM
BARBARA THUMM, HALLE 20, STAND 122